Zwischenlösungen zur Einsparung von Primärenergie:
Vorbemerkungen:
Schon
kurz nach der ersten Ölkrise 1973 gab es Klienten und Besitzer von
Wohngebäuden, die aufgrund erwarteter Ölpreissteigerungen und zur Verbesserung
des Raumklimas, sowie zur Reduzierung des Krankenstandes etwas tun wollten,
ohne große Lösungen finanzieren zu können. Für diese Interessenten wurden im
Team und unter Rückgriff auf vorhandene Lösungsansätze in unserem Kundenkreis
folgende Lösungen erarbeitet und realisiert:
1. Werkstätten und Fabrikhallen:
1.1 Dämmung großer Fensterflächen mit mehrlagiger Luftpolsterfolie
1.2 Verkleinerung großer Fenster- und Türflächen durch Blenden, die aus
Styroporplatten, Weichfaserplatten und/oder Holzlatten zusammengesetzt wurden.
1.3 Einbau kostengünstiger Luftschleusen mit Pendel- und/oder
Schnelllauftoren
1.4 Einbau von Propellerventilatoren in Giebelbereiche, um die Warmluft
nach unten zu drücken
1.5 Ansaugen von Warmluft im Giebelbereich von Hallen, um diese Warmluft
dann über Folienschläuche in den Fußbodenbereich zu drücken, wo entlang der
Außenwand Folienschläuche mit Perforation lagen, so dass durch die Luftbewegung
kein Staub aufgewirbelt wurde.
1.6 Einführung von Infrarotheizungen, die sich schneller amortisierten, als
Abdichtungsarbeiten und Dämmarbeiten am Gebäude.
Wer zusätzliche Lösungsansätze und/oder Langfristerfahrungen mit solchen Zwischenlösungen liefern kann, wird um Kontaktaufnahme gebeten.
2. Wohn- und Verwaltungsgebäude:
2.1 Befestigung von Platten aus Dämmmaterialien, an Fensterläden oder an
dem Außen-
oder Innenrahmen von Fenstern bei
eintretender Dunkelheit oder dauerhaft bei selten
benutzten Räumen.
2.2 Einfach verglaste zusätzliche Winterfenster einsetzen, statt auf damals
teure
Doppelglasung zurückzugreifen.
2.3 Dämmplatten mit weißer, gut reflektierender Innenfläche verwenden, weil
diese bei
Dunkelheit zu besserer Lichtausbeute in Wohnräumen und Büros beitragen.
Das Licht
wird
nach innen reflektiert.
2.4 Plexiglas- oder Makrolomplatten
innen und/oder außen anbringen, wobei zur Vermeidung von Feuchtigkeitsbeschlag
und Eisblumen die Außenscheiben unten offen und die Innenscheiben oben offen
gehalten werden sollten.
2.5 Spezialfolie mit Hilfe von
Magnetstreifen am Fensterrahmen und/oder außen befestigen.
2.6 Dämmmaterial hinter Heizkörpern
anbringen
2.7 Fenster und Türen abdichten,
nicht ohne die Minimallüftung zur Vermeidung von
Schimmelbildung zuzulassen.
2.8 Sparsamere Heizungspumpen und
Zirkulationspumpen für Warmwasser einbauen
2.9 Nachtabschaltung der Heizung
vorsehen (war bei bestimmten Experten umstritten)
2.10 Wohn- und Büroraumtemperatur
generell um 1 bis 2 °C herabsetzen und wärmere Kleidung verwenden.
2.11 Undichte Stellen in
Dachflächen aufspüren und abdichten
2.12 Bei temporär oder dauernd
unbenutzten Räumen Rolläden oder Fensterläden dann geschlossen halten, wenn
keine Sonneneinstrahlung für solaren Wärmegewinn sorgt.
2.13 Rolläden bei Fenstern ohne
Blumen geschlossen halten oder früher schließen.
2.14 Durch Windschutzelemente
Windbewegungen an der Außenwand reduzieren.
2.15 Durch Bepflanzung Windbewegungen
an der Außenwand reduzieren.
Wer zusätzliche Anregungen hat und wer zu solchen Zwischenlösungen Kennzahlen über die Wirksamkeit liefern kann und über Langzeiterfahrungen verfügt, wird gebeten mit uns Kontakt aufzunehmen.
Der Vorteil solcher Zwischenlösungen liegt darin, dass man durch Einsparen von Primärenergie Kapital ansparen kann, um zu einem späteren Zeitpunkt eine wesentlich bessere Lösung auf neuestem Stand der Technik realisieren zu können.
Der "Pulmodomus" (zu deutsch "Die Lunge des Hauses") ist ein neuartiger Lüfter, der frische Luft ins Haus hineinläßt und gleichzeitig Wärmeverlust verhindert. Dabei kann er noch einige Regel- und Meßaufgaben übernehmen.
Der Pulmodomus - "die Lunge des Hauses" wurde gezielt entwickelt (von Herrn Josef Bachmaier und unter Mitwirkung von Unternehmensberater Dipl. Ing. Diether Sieghart gezielt weiterentwickelt) , um die bisherigen Akzeptanzhürden für Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung bei Altbausanierungen und bei Neubauten zu überwinden. Diese Neuentwicklung kann 90 Prozent des Lüftungswärmeverlustes einsparen, sorgt kontinuierlich f�r Frischluft und Raumhygiene und beugt Schimmelbildung vor. Allergiker werden vor Pollenstaub im Haus geschützt. Die kompakte zylindrische Form des Pulmodomus erlaubt es, das Gerät in eine Wandbohrung mit ca. 22 cm Durchmesser zu schieben - eine wärmebrückenfreie Einbausituation. Der integrierte Bypass verhindert die Vereisung des Wärmetauschers bei tiefen Außentemperaturen und gewährleistet bei jeder Außentemperatur optimale Funktion.
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